3 Pflastertipps für Gärten

3 Pflastertipps für Gärten

Macht die Pflasterung Ihren Garten nachhaltiger oder nicht
Das Pflastern im Garten ist in den meisten Fällen ein notwendiger Teil, um von A nach B zu kommen, ohne nasse oder schmutzige Füße zu bekommen. In manchen Fällen bekommt der Gehweg zu viel Aufmerksamkeit oder spielt sogar die Hauptrolle. Dann kann man nicht mehr von einem Garten sprechen, sondern von einem leblosen Platz.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen 3 Tipps, mit denen Sie Ihren Garten ansprechend, pflegeleicht und nachhaltig gestalten können.

1. Wählen Sie Ihre Kacheln oder Vokale
Im Großen und Ganzen gibt es zwei Arten von Pflastermaterialien, die einen harten Boden für die Terrasse oder den Weg bilden können. Fliesen haben den Vorteil, dass Sie eine Fläche schneller belegen können und bei größeren Fliesen weniger Fugen haben. Weniger Fugen bedeuten weniger Platz für Unkraut oder Moos, was die Pflege des Pflasters erleichtert.

Vokale haben eine kleinere Größe, sodass sie in allen möglichen Formen und Mustern platziert werden können. Ein Pflaster mit Fliesen bietet daher weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Vokale lassen sich oft wiederverwenden, besonders gebackene Vokale werden durch den Gebrauch nur schöner.

Sie wollen so wenig Schmutz wie möglich, einen festen Belag und möglichst wenig Unkraut. Verwenden Sie dann einen Pflasterfugenmörtel, der die Fugen hart macht, ohne den Charakter des Materials zu beeinträchtigen.

2. Was ist das beste Verhältnis
Das Verhältnis zwischen der Oberfläche des Pflasters und der Oberfläche der Pflanzen bestimmt das Erlebnis und die Nachhaltigkeit. Das beste Verhältnis für einen kleinen oder durchschnittlichen Garten ist maximal 40 % bis 50 % mit Pflaster bedeckt. Wenn der Garten ausreichend mit Grünpflanzen oder Rasen ausgestattet ist, fühlt sich der Garten angenehmer an und die Sommerhitze wird gemildert. Im Grünen fühlen wir uns einfach wohler und es begrenzt sogar die Auswirkungen von Stress.

Es wird oft angenommen, dass ein Garten voller Fliesen am wenigsten Pflege benötigt. Dies ist ein Irrglaube, denn ein gut angelegter Garten mit Pflanzen erfordert viel weniger Pflege und ist viel besser für unser Lebensumfeld. Gut aufeinander abgestimmte Pflanzen sorgen zu jeder Jahreszeit für Farbe und Leben. Der Hauptvorteil besteht jedoch darin, das Unkrautwachstum und damit die Arbeit zu begrenzen.

Ein Übermaß an Pflaster ist beim Bau unnötig teuer, viel teurer als bodendeckende Pflanzen. Der größte Nachteil eines Gartens voller Fliesen ist die Tatsache, dass das Regenwasser nicht im Boden versinken kann. Bei einem Regenguss läuft das Wasser über die Fliesen zu den Brunnen und Kanälen, wodurch die Kanalisation überlaufen kann. Schleusen laufen über, Straßen werden überflutet und im schlimmsten Fall wird Ihr Haus überschwemmt. Das wollen Sie doch sicher vermeiden?

Wählen Sie ausreichend Grün, damit die Pflanzen das Regenwasser aufnehmen und im Boden versinken lassen können. Das Versickern von Wasser im Boden oder Puffern zur Nutzung des Regenwassers in Trockenperioden ist in vielen Fällen eine hervorragende Lösung. Auch gibt es immer mehr Kommunen, in denen die Fallrohre abgeklemmt werden, damit die Kanalisation weniger schnell überläuft. Anlagen wie Kiesgruben, Wadis, Versickerungskisten oder einfach nur eine Regentonne sind Anlagen, an denen man sich lange erfreuen kann.

3. Die Unterlage macht Ihr Pflaster stabil
Der Hauptteil des Bürgersteigs ist unterirdisch. Sind die Fliesen einmal verlegt, sieht man es ihnen nicht an, aber die Unterlage oder die Keile (wie wir Profis es nennen) bestimmt, wie fest die Steine ​​an Ort und Stelle bleiben. Je nach Bodenart ist mindestens eine 10 cm dicke Schicht aus sauberem Sand erforderlich. Dies ist beim Verlegen eines Pflasters für leichte Beanspruchung wie Gehen oder Sitzen auf einer Terrasse der Fall.

Für eine Einfahrt oder stark befahrene Stellen wird zunächst eine mindestens 20 cm dicke Schotterschicht als standfeste Unterlage benötigt. Darauf wird dann eine Schicht grober Straßensand oder feiner Kies aufgebracht, um eine gleichmäßige Tragschicht für das Pflastermaterial zu bilden.

Diese Unterlage ist die Grundlage des Pflasters, die dafür sorgt, dass das Pflaster nicht einsinkt oder sich verschiebt. Eine gut konstruierte Unterlage hat auch eine wasserdurchlässige Funktion, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit des Einfrierens minimal ist. Die Struktur der Unterlage wird teilweise durch die Art des Pflastermaterials bestimmt. Eine dünne Keramikfliese benötigt eine viel stärkere Unterlage als eine 6 oder 8 cm dicke Betonfliese.

Sparen Sie also nicht am Fundament Ihres Pflasters, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden.

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